ERP-Software: Der unterschätzte Erfolgsfaktor

Es scheint paradox: Digitalisierung und Prozessoptimierung zählen zu den Top-Umsatztreibern von fast allen Branchen. Doch viele Unternehmer vernachlässigen das Potential moderner Software aus Angst vor komplizierter IT. Was ist eine ERP-Software überhaupt? Wie sieht der Berufsalltag damit aus? Und vor allem: Wie kann man daraus Gewinn machen?

ERP-Software kann die Effizienz um 10% steigern

Was ist eine ERP-Software?

Um Erfolg mit ERP (Enterprise-Resource-Planning) zu haben, muss man zunächst verstehen, was damit gemeint ist. Deswegen kurz und knapp: ERP ist das Planen von verschiedenen unternehmerischen Ressourcen. Ressourcen können das Kapital, Personal, Material und Produkt betreffen sowie Kommunikations- und Informationstechniken sein. Bei einem ERP-System werden diese Ressourcen organisiert und gesteuert. Dabei wird darauf geachtet, dass ein effizienter Prozess entsteht, durch den ein Unternehmen mehr Produktivität und somit Umsatz erwirtschaftet.
Da diese Planung sehr umfangreich ist gibt es Software, die menschliche Grenzen einreißt und das Potential vollumfänglicher Koordination ausschöpft. Funktionsbereiche einer ERP-Software umfassen deshalb den gesamten unternehmerischen Prozess von Marketing und Verkauf über Material- und Personalwirtschaft, Produktion und Organisation bis hin zu Finanz- und Rechnungswesen. Durch eine ERP-Software bekommt Controlling eine neue Bedeutung und erzielt deshalb größtmögliche Effizienz.

ERP-Software Zusammensetzung

Beispiel-Case: Erfolg von ERP-Software bei Consultants

Ein gutes Beispiel für das Potential einer ERP-Software ist die Consulting-Branche. Unternehmensberater sehen sich häufig als reines „People Business" und vernachlässigen das Anwenden und Integrieren von ERP-Systemen. Sie sind das beste Beispiel wie man ohne ERP Erfolgseinbußen erleiden muss. Denn Experten gehen davon aus, dass Beratungsunternehmen durch die unzureichende Automatisierung ihrer Arbeitsabläufe auf Effizienzgewinne von rund 10% (in Worten: zehn Prozent) verzichten. Eine Zahl, die ein großes Vermögen ausmachen kann.

 

Was eine gute Software Unternehmensberatern bringt.

Mit knapp 15.000 Unternehmensberatungen ist Deutschland eines der beratungsintensivsten Länder weltweit. Rund 23 Milliarden Euro geben deutsche Unternehmen jährlich für Consulting aus. Und doch: Die Zeiten hoher zweistelliger Wachstumsraten sind vorbei, Wirtschaftsprüfer drängen in den immer härter umkämpften Markt und die Klientel wird anspruchsvoller. Neben Fachkompetenz gewinnen deshalb Erfolgsfaktoren wie CRM, schlanke interne Prozesse und transparente KPI auch für Beratungsunternehmen an Bedeutung. Egal ob strategische Unternehmensberatung, IT-Beratung oder Personal-Beratung: Consultingfirmen profitieren von einer modernen, branchenspezifischen ERP-Software, die alle Abläufe an der Wertschöpfungskette entlang unterstützt und so wertvolle Beraterzeit einspart.

Vorteile einer ERP-Software

Was sind die größten Vorteile dieser Lösung und welche Auswirkungen hat die Implementierung einer solchen Software auf das Unternehmen? Wir haben die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

 

  • verbesserte Vertriebschancen durch CRM auf Top-Niveau
  • optimale Auslastung durch übersichtliche Ressourcenplanung
  • verringerte Projektlaufzeiten durch professionelles Projektmanagement
  • höherer Deckungsbeitrag durch maximale Transparenz im Projektcontrolling
  • mehr Planungssicherheit im Management durch tagesaktuelle Reportings

 

Wie man sieht sind die Vorteile von ERP-Systemen sehr allgemein und zählen deshalb nicht nur für Consultants, sondern sind branchenübergreifend.

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ERP-Systeme: Branchenübergreifend effizient

Zahlreiche Abläufe sind in Unternehmen nach wie vor mit einem hohen manuellen Aufwand verbunden. Von der Zeiterfassung über die Angebotserstellung und Fakturierung, der Materialbedarfsplanung, Produktionsplanung und Warenwirtschaft bis hin zur Rentabilitätsberechnung. Dabei können mit Hilfe eines durchdachten ERP-Systems viele Prozesse deutlich effizienter erledigt werden.
Was für viele Consultingfirmen noch Neuland ist, ist in der Agenturbranche längst angekommen: Schon seit rund 30 Jahren vereinfachen immer mehr Agenturen ihren Workflow mit Hilfe integrierter Softwarelösungen – einer der Gründe, warum gute Unternehmenssoftware für Consulting-Firmen häufig auf Agentursoftware basiert.

 

 

Für wen ist eine ERP-Software geeignet?

 

  • Alle mit hohen Ansprüchen an ein CRM: Kontaktmanagement hat oberste Priorität. Die Software muss deshalb weit über reine Stammdatenpflege hinausgehen und alle relevanten Informationen zu Mandanten, Interessenten und Lieferanten auf Knopfdruck bereitstellen (Mails, Dateien, Aufgaben, Termine etc.).

  • Projektorientierte Dienstleister: Jedes Unternehmen, auch Unternehmensberater, haben einen internen Prozess durch den sie ihre Aufgaben koordinieren. Deshalb ist ein professionelles Projektmanagement unerlässlich.

  • Personalintensive Dienstleistung: Für eine optimale Auslastung der Mitarbeiter und Freelancer ist eine Ressourcenplanung wichtig.

  • Projektbezogene Leistungen und Kosten: Alle Leistungen werden auf Projektbasis kalkuliert, angeboten, erfasst und abgerechnet (nach Stunden-/Tagessätzen oder Pauschalen), und auch Fremdkosten werden projektbezogen erfasst.

  • Controlling auf Projektebene: Wichtige KPI lassen sich nicht nur unternehmensübergreifend konsolidieren, sondern auch auf Projektebene auswerten (Soll-/Ist-Analysen, Rentabilität, Forecast, Kapazitäten etc.)

Auswahl der richtigen ERP Software

Die Auswahl der richtigen Unternehmenssoftware ist nicht immer einfach. Kostenpflichtige Komplettlösung oder Freeware? Lizenzmodell oder Cloud? Mieten oder kaufen? Auch die Funktionstiefe der angebotenen Module ist oft sehr unterschiedlich, ebenso der ERP Hersteller, Bedienkomfort und Support. Aber ein kritischer Vergleich lohnt sich – schließlich arbeiten Sie täglich mit Ihrer ERP-Software.

 

Darauf solltet ihr bei der Auswahl einer ERP-Software achten:

  • Komplettlösung: Nur noch ein Tool für alle Arbeitsabläufe
  • Modularer Aufbau: Individuell kombinierbare und skalierbare Leistungspakete
  • Schnittstellen: Smarte Anbindung an externe Programme (FIBU, MS Office etc.)
  • Intuitive Benutzeroberfläche: Entscheidend für eine hohe Akzeptanz im Team
  • Flexible Bezahlmodelle: Kaufen, Mieten, Leasen, Finanzieren. Schaut was am besten zu eurem Cashflow passt.
  • Optionale Cloud-Lösung: Besonders attraktiv für kleine und mittelständische Unternehmensberatungen, die keine Investitionen in Technik und Wartung tätigen möchten
  • Mobiler Zugriff: Vom Home Office und von unterwegs
  • Kontinuierliche Weiterentwicklung: Zukunftssichere Software auf dem neuesten Stand der Technik. Eine Software, die mit eurem Unternehmen mitwächst.
 

Eine ERP Software kann Expertise und Beratungsqualität natürlich nicht ersetzen – wohl aber den Arbeitsalltag in Unternehmen durch IT-gestützte Abläufe effizienter gestalten. So spart man Zeit, minimiert die Kosten und kann sich auf das Wichtigste konzentrieren: Gewinnbringendes Kerngeschäft.