Schlau in 60 Sekunden! Heute: der Deckungsbeitrag.

Und weiter geht es mit unserer neuen Serie in die „Die Agenturblogger“. Kurz, knapp und praxisnah erklären wir hier die wichtigsten Begriffe aus dem Agenturcontrolling. Heute: der Deckungsbeitrag.

In den vergangenen Tagen ging es an dieser Stelle schon um die Einzelkosten und die Gemeinkosten. Beide sind wichtige Faktoren zur Ermittlung des Agenturerfolgs. Der andere sind die Erlöse – also die Kunden-Etats bzw. -Projekte. Zieht man den Erlösen die direkt zuordenbaren Einzelkosten ab, erhält man den Deckungsbeitrag I.

In der Praxis heißt das: Den Erlösen aus einem Projekt werden die Fremdkosten (zum Beispiel für Lieferanten) gegenüber gestellt. Die Differenz ist der Deckungsbeitrag I. Je höher er ausfällt, desto profitabler ist der einzelne Kunde bzw. das Projekt.

Die alleinige Betrachtung des Deckungsbeitrags I sagt allerdings noch nichts über die Profitabilität der gesamten Agentur aus. Hierzu müssen noch die Gemeinkosten in die Berechnung mit einbezogen werden. Denn: Trotz eines hohen Deckungsbeitrags I kann die Rentabilität der gesamten Agentur gehörig leiden, wenn die Gemeinkosten zu hoch sind – etwa die Miete oder auch die Gehälter. Deshalb: Um hier ein wirklich aussagekräftiges Bild zu bekommen, sind vom Deckungsbeitrag I immer noch die anteiligen Gemeinkosten zu subtrahieren. Das Ergebnis ist der Deckungsbeitrag II. Agenturen, die ihr gesamtes Controlling an eine Steuerkanzlei auslagern, haben hierbei einen Nachteil: Sie bekommen die Zahlen in der Regel erst zeitversetzt. Mit welcher Agentursoftware wir Ihnen hier einen Überblick in Echtzeit garantieren können, sagen wir Ihnen gerne. Kontakt: info@proadsoftware.com

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